‚Use heart to connect‘ für eine gesündere Ernährung

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Die ISA schließt sich im Rahmen der Unterstützung des Weltherztages (World Heart Day) 2021 der World Heart Federation an  

Brüssel, 29. September 2021. Da gegenwärtig weltweit geschätzte 520 Millionen Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE) einschließlich Herzerkrankungen und Schlaganfall leben und HKE auf der ganzen Welt nach wie vor die häufigste Todesursache sind,1 kommen gemeinsamen Anstrengungen von uns allen eine entscheidende Bedeutung zu, um Menschen auf der ganzen Welt für die Maßnahmen zu sensibilisieren, die jeder einzelne von uns zur Prävention und Kontrolle von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ergreifen kann. Vor diesem Hintergrund schließt sich die International Sweeteners Association (ISA, Internationale Süßstoffvereinigung) stolz erneut der World Heart Federation im Rahmen der Unterstützung des heutigen World Heart Day an.

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind vermeidbar

Wussten Sie, das mindestens 80% der vorzeitigen Todesfälle durch Herzerkrankungen durch die Verringerung von Risikofaktoren wie Tabakkonsum, ungesunde Ernährung und körperliche Inaktivität1 vermieden werden können? Aus diesem Grund müssen wir uns am Weltherztag alle zusammenschließen: Der jedes Jahr am 29. September stattfindende Weltherztag ist die beste Gelegenheit, mit entsprechender Bildung das Bewusstsein eines jeden Einzelnen zu schärfen, um auf die Bedeutung der Prävention und auf die kleinen Schritte hinzuweisen, die zur Verringerung der Risikofaktoren und zur Kontrolle der Herz-Kreislauf-Erkrankungen unternommen werden können.

Herzgesundheit wird digital

Der diesjährige Slogan des Weltherztages ‚Use Heart to Connect‚ soll uns alle dazu anregen, mit unserem Wissen, unserem Mitgefühl und unserem Einfluss sicherzustellen, dass jeder Einzelne die besten Chancen dafür hat, ein herzgesünderes Leben zu führen. Währenddessen ist aufgrund der im Zusammenhang mit COVID-19 entstandenen Gesundheitsversorgungskrise ein dringender Bedarf an innovativen Wegen entstanden, die Menschen mit der Herzgesundheit in Verbindung zu bringen. In Anbetracht dessen zielt der Weltherztag 2021 darauf ab, die Stärke und das Leistungsvermögen eines digitalen Gesundheitswesens hervorzuheben, um das Bewusstsein, die Prävention und den Umgang mit HKE zu verbessern.

Diabetes als erheblicher Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen

Unabhängig von Lebensweisen und ernährungsbedingten Risikofaktoren stellt Diabetes – eine weltweit erhebliche Bedrohung der Gesundheit – einen weiteren Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen dar. Bei mit Diabetes lebenden Menschen ist die Wahrscheinlichkeit, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu entwickeln, doppelt so hoch.

Außerdem besteht bei Menschen mit Vorerkrankungen wie Diabetes und Herzleiden ein größeres Risiko, dass sich bei ihnen schwerere Formen von COVID-19 entwickeln2 , und dies spiegelt sich bei der Bekämpfung der Pandemie in den politischen Strategien für das öffentliche Gesundheitswesen wider.3,4 Die gegenwärtige Pandemie hat es noch dringender werden lassen, nicht übertragbare Krankheiten einschließlich deren ernährungsbedingten Risiken in Angriff zu nehmen.

Zur Prävention von HKE werden mit Diabetes lebende Menschen dazu angeregt, mit ‚Use heart‘

– auf eine herzgesündere Ernährung zu achten;
auf regelmäßige körperliche Aktivität zu achten;
– das Körpergewicht zu kontrollieren;
– auf Tabakkonsum zu verzichten.

Eine herzgesündere Ernährung beinhaltet einen geringeren Konsum von zuckerhaltigen Getränken oder Leckereien. Sie können sich vornehmen, als gesunde Alternative mehr frisches Obst zu essen.  Darüber hinaus ermöglichen kalorienarme/-freie Süßstoffe weiterhin Freude am süßen Geschmack zu haben und helfen dabei, den Zucker in Ihrer Ernährung zu reduzieren.

Warum nicht entsprechende Websites oder mobile Apps nutzen, um auf Tipps und Rezepte rund um die Herzgesundheit zuzugreifen? Dort können Sie Anregungen finden, wie kalorienarme/-freie Süßstoffe eingesetzt werden können, beispielsweise als Zuckerersatz in Desserts. So sind Sie in der Lage, Ihren Blutzuckerspiegel zu kontrollieren, ohne auf den süßen Geschmack zu verzichten.

Kalorienarme/-freie Süßstoffe spielen eine wichtige Rolle, wenn sie anstelle von Zucker und als Teil einer abwechslungsreichen und ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils verwendet werden, auch für Menschen mit einem Risiko für Herzerkrankungen. Tatsächlich enthalten kalorienarme/-freie Süßstoffe praktisch keine Kalorien und können so dazu beitragen, die Gesamtmenge der von den Menschen konsumierten Kalorien zu reduzieren und ihnen dabei helfen, ihr Gewicht zu kontrollieren.5,6 Darüber hinaus führt der Verzehr von kalorienarmen/-freien Süßstoffen zu einem geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels im Vergleich zu Zucker.7 Aus diesem Grund können sie Menschen mit Diabetes, die ihre Kohlenhydrataufnahme8 kontrollieren müssen, aber trotzdem süße Lebensmittel und Getränke konsumieren wollen, eine wichtige Hilfe sein. Ebenfalls wichtig: Kalorienarme/-freie Süßstoffe tragen nicht zur Demineralisation der Zähne bei, was einer der Gründe für Karies ist.7

Nehmen Sie an dem Gespräch über den Weltherztag 2021 in den sozialen Medien teil und teilen Sie die oben genannten Informationen und Tipps, indem Sie den #UseHeart und #WorldHeartDay nutzen.

  1. World Heart Day 2021. Available at: https://world-heart-federation.org/world-heart-day/about-whd/world-heart-day-2021/
  2. ECDC, Coronavirus disease 2019 (COVID-19) in the EU/EEA and the UK, 8 April 2020, https://www.ecdc.europa.eu/sites/default/files/documents/covid-19-rapid-risk-assessment-coronavirus-disease-2019-eighth-update-8-april-2020.pdf
  3. Policy paper. Tackling obesity: empowering adults and children to live healthier lives, 27 July 2020, https://www.gov.uk/government/publications/tackling-obesity-government-strategy/tackling-obesity-empowering-adults-and-children-to-live-healthier-lives
  4. COM(2020) 318 final. Short-term EU health preparedness for COVID-19 outbreaks.
  5. Laviada-Molina H, Molina-Segui F, Pérez-Gaxiola G, et al. Effects of nonnutritive sweeteners on body weight and BMI in diverse clinical contexts: Systematic review and meta-analysis. Obes Rev 2020; 21(7) :e13020
  6. Rogers PJ and Appleton KM. The effects of low-calorie sweeteners on energy intake and body weight: a systematic review and meta-analyses of sustained intervention studies. Int J Obes 2021; 45(3): 464-478
  7. The European Food Safety Authority (EFSA) has concluded that: “Consumption of foods/drinks containing intense sweeteners instead of sugar induces a lower blood glucose rise after their consumption compared to sugar-containing foods/drinks” and that: “Consumption of foods/drinks containing intense sweeteners instead of sugar contributes to the maintenance of tooth mineralisation”. EFSA Scientific opinion on the substantiation of health claims related to intense sweeteners. EFSA 2011 Journal 9(6): 2229, and 9(4): 2076
  8. Diabetes UK. The use of low or no calorie sweeteners. Position Statement (Updated December 2018). Available online: https://www.diabetes.org.uk/professionals/position-statements-reports/food-nutrition-lifestyle/use-of-low-or-no-calorie-sweetners