Überprüfung von Aspartam durch die IARC

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ISA reagiert auf die Ankündigung der IARC, Aspartam im Juni 2023 einer Überprüfung zu unterziehen

Brüssel, den 7. Juni 2022: Nachdem die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) ihre Entscheidung bekannt gegeben hat, den kalorienarmen/freien Süßstoff Aspartam zu überprüfen,1 verweist die International Sweeteners Association (ISA) auf die wissenschaftlichen Gutachten von Lebensmittelsicherheitsbehörden in aller Welt, die wiederholt bestätigt haben, dass die Verwendung von Aspartam in Lebensmitteln und Getränken unbedenklich ist.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die bisher umfassendste Risikobewertung zu Aspartam vorgenommen. Auf Grundlage der umfassenden wissenschaftlichen Bewertung aller verfügbaren Daten schloss die EFSA jegliche potenziellen Risiken in Bezug auf Krebserregung aus und bestätigte erneut, dass Aspartam für den menschlichen Verzehr unbedenklich ist.2,3

Die Schlussfolgerungen der EFSA stimmen mit den Gutachten anderer Lebensmittelsicherheitsbehörden überein, in denen die Unbedenklichkeit der Verwendung von Aspartam in Lebensmitteln und Getränken geprüft und bestätigt wurde, darunter der Gemeinsame Sachverständigenausschuss zu Lebensmittelzusatzstoffen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und der Weltgesundheitsorganisation (JECFA)4, die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) und andere Aufsichtsbehörden in mehr als 100 Ländern.

Die Ankündigung der IARC, Aspartam einer Überprüfung zu unterziehen, ist nicht Teil einer Sicherheitsbewertung von Lebensmitteln, und die IARC ist keine Lebensmittelsicherheitsbehörde. Wie von der IARC in der Ankündigung erwähnt, wird der JECFA noch im selben Monat kurz nach der IARC-Bewertung im Juni 2023 seine wissenschaftliche Bewertung von Aspartam aktualisieren. Die IARC erklärte dazu: „Die Abfolge dieser Bewertungen und die enge Zusammenarbeit zwischen den IARC-Monographien und dem JECFA-Sekretariat von WHO/FAO werden eine umfassende Bewertung der gesundheitlichen Auswirkungen des Verzehrs von Aspartam auf der Grundlage der neuesten verfügbaren Erkenntnisse gestatten.”1

Angesichts der Tatsache, dass Fettleibigkeit und nicht-übertragbare Krankheiten (NCD), einschließlich Diabetes und Munderkrankungen, nach wie vor ein großes globales Gesundheitsproblem darstellen, ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass kalorienarme/-freie Süßungsmittel wie Aspartam, wenn sie anstelle von Zucker und als Teil einer ausgewogenen Ernährung verwendet werden, ein nützliches Instrument zur Verringerung der Kalorien- und Zuckeraufnahme und damit des Körpergewichts sein können und dabei gleichzeitig den gewünschten süßen Geschmack bieten. Darüber hinaus können kalorienarme/-freie Süßstoffe dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren und die Zahnmineralisierung zu erhalten.5