Gewichts Management

Der Ersatz von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken durch Produkte, die mit kalorienarmen/-freien Süßstoffen gesüßt sind, kann dazu beitragen, die tägliche Gesamtzuckeraufnahme zu reduzieren. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung und eines gesunden Lebensstils kann diese Alternative zu einer geringeren Gesamtenergiezufuhr (Kalorienzufuhr) beitragen und somit als nützliches Hilfsmittel bei der Kontrolle von Übergewicht dienen.1

Angesichts der anhaltend hohen weltweiten Prävalenz von Übergewicht und Adipositas sowie der Empfehlungen der Gesundheitsbehörden zur Reduzierung des Zuckerkonsums bei Erwachsenen und Kindern können kalorienarme/-freie Süßstoffe eine unterstützende Rolle bei der Erreichung dieser Ziele spielen.2

Die Wissenschaft hinter kalorienarmen/-freien Süßstoffen und Gewichtskontrolle

Ergebnisse aus systematischen Übersichtsarbeiten und Metaanalysen randomisierter kontrollierter Studien (RCTs) bestätigen die Rolle kalorienarmer/-freier Süßstoffe bei der Gewichtskontrolle. Diese Studien zeigen durchweg, dass der Ersatz von Zucker durch Süßstoffe dazu beitragen kann, die Gesamtenergieaufnahme zu reduzieren und damit im Laufe der Zeit zu einem geringen Gewichtsverlust führen kann. 3-10

RCTs gelten als Goldstandard für die Bewertung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen in der Ernährungsforschung. Die Übereinstimmung der Ergebnisse aus mehreren kurz- und langfristigen RCTs, die die hilfreiche Rolle von Süßstoffen bei der Gewichtskontrolle belegen, stärkt die Evidenzbasis. Insbesondere haben aktuelle groß angelegte Langzeitstudien die potenzielle Rolle von kalorienarmen/-freien Süßstoffen bei der langfristigen Gewichtserhaltung weiter untermauert.11,12

Die Ergebnisse dieser Langzeitstudien deuten darauf hin, dass die Aufnahme kalorienarmer/-freier Süßstoffe in zuckerreduzierte Ernährungsweisen dazu beitragen kann, den Gewichtsverlust im Laufe der Zeit aufrechtzuerhalten. Zu den vorgeschlagenen Mechanismen gehören eine Verringerung der Energiezufuhr und eine bessere Einhaltung eines gesunden Ernährungsplans, möglicherweise durch weniger Heißhunger und eine größere Zufriedenheit mit der Ernährung.12 Die langfristige Aufrechterhaltung des Gewichts bleibt eine der größten Herausforderungen bei der Gewichtskontrolle, weshalb diese Ergebnisse klinisch relevant sind.

Natürlich sind kalorienarme/-freie Süßstoffe kein Wundermittel und können uns nicht von alleine abnehmen lassen. Wissenschaftliche Experten erklären, dass ihr Nutzen davon abhängt, inwieweit Süßstoffe kalorienhaltigen Zucker ersetzen und von der Gesamtqualität der Ernährungsgewohnheiten, in denen sie verwendet werden.1,2

ZUSAMMENHÄNGE ZWISCHEN DER AUFNAHME VON KALORIENARMEN/-FREIEN SÜSSSTOFFEN UND ADIPOSITAS

Im Gegensatz zu den Ergebnissen aus RCTs sind die Erkenntnisse aus epidemiologischen Beobachtungsstudien weniger einheitlich, was zu anhaltenden Debatten und widersprüchlichen Empfehlungen hinsichtlich der Verwendung von kalorienarmen/-freien Süßstoffen beiträgt.13

Eine kürzlich durchgeführte Übersichtsarbeit hat jedoch wichtige methodische Einschränkungen und Unterschiede in den Analysen von Beobachtungsstudien aufgezeigt.14 „Naive“ Analysen prospektiver Kohortenstudien, die wichtige Störfaktoren oder die beabsichtigte Substitution von Zucker durch Süßstoffe nicht berücksichtigen, haben häufig positive Zusammenhänge zwischen dem Konsum von kalorienarmen/-freien Süßstoffen und einem höheren Adipositasrisiko festgestellt. Diese Studien stützen sich jedoch häufig auf eine einzige Basisbewertung der Ernährung und können Veränderungen der Ernährung im Laufe der Zeit nicht berücksichtigen. Im Gegensatz dazu kommen verzerrungsbereinigte Modelle und Substitutionsanalysen, die den Energieersatz und Veränderungen der Aufnahme im Laufe der Zeit berücksichtigen, zu anderen Ergebnissen. In diesen verzerrungsbereinigten Analysen stimmen die Ergebnisse im Allgemeinen mit denen aus klinischen Studien überein: Der Ersatz von Zucker durch kalorienarme/-freie Süßstoffe ist mit einem geringeren Körpergewicht und einem verringerten Risiko für Adipositas verbunden.14

Es ist zudem wichtig zu berücksichtigen, dass Beobachtungsstudien grundsätzlich anfälliger für verbleibende Störfaktoren und umgekehrte Kausalität sind. Personen mit Übergewicht oder Adipositas konsumieren im Rahmen ihrer Bemühungen zur Gewichtsreduktion möglicherweise häufiger kalorienarme/-freie Süßstoffe, was in prospektiven Analysen mit einmaligen Ernährungsbewertungen zu positiven Assoziationen führen kann. Daher sollten beobachtete Zusammenhänge zwischen dem Konsum von Süßstoffen und Adipositas mit Vorsicht und im breiteren Kontext der Gesamtheit der Evidenz interpretiert werden.15

EMPFEHLUNGEN ZUR VERWENDUNG VON KALORIENARMEN/-FREIEN SÜSSSTOFFEN BEI DER GEWICHTSKONTROLLE

Unstimmigkeiten zwischen den Ergebnissen von RCTs und Beobachtungsstudien haben zu unterschiedlichen Empfehlungen von Gesundheitsorganisationen geführt, was zu Unsicherheit unter medizinischen Fachkräften und in der Öffentlichkeit führen kann.

Im Mai 2023 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Leitlinie mit einer bedingten (schwachen) Empfehlung, dass Süßstoffe „nicht als Mittel zur Gewichtskontrolle oder zur Verringerung des Risikos nicht übertragbarer Krankheiten verwendet werden sollten“ (WHO, 2023).16 Diese Leitlinie stützte sich in erheblichem Maße auf Ergebnisse aus Beobachtungsstudien mit einer einzigen Ernährungsbewertung zu Beginn der Studie, in denen ein positiver Zusammenhang zwischen der Aufnahme von kalorienarmen/-freien Süßstoffen und Adipositas festgestellt wurde. Die Interpretation dieser Erkenntnisse unterscheidet sich von Analysen, die RCTs und verzerrungsbereinigten prospektiven Kohortenstudien mehr Gewicht beimessen.13

Im Gegensatz dazu kam das Scientific Advisory Committee on Nutrition (SACN) im Vereinigten Königreich 2025 zu dem Schluss, dass sowohl kurz- als auch langfristige RCTs durchweg zeigen, dass kalorienarme/-freie Süßstoffe im Vergleich zu freien Zuckern die Energieaufnahme reduzieren.17 Das SACN erklärte, dass der Ersatz von Zucker durch Süßstoffe dazu beitragen kann, die Zucker- und Energieaufnahme aus Lebensmitteln und Getränken zu reduzieren, was wiederum zumindest kurzfristig zur Gewichtskontrolle beitragen kann. Dabei legte es größeren Wert auf RCTs, da diese Verzerrungen und Störfaktoren minimieren.

Mehrere Fachorganisationen erkennen ebenfalls die potenzielle Rolle von kalorienarmen/-freien Süßstoffen bei der Unterstützung von Strategien zur Gewichts- und Diabetesbehandlung an, wenn diese im Rahmen einer insgesamt gesunden Ernährung eingesetzt werden. Diese Position spiegelt sich in einer gemeinsamen Erklärung der British Dietetic Association (BDA), der British Nutrition Foundation (BNF) und Diabetes UK wider18 und steht im Einklang mit den Leitlinien der American Diabetes Association (ADA)19 und der Diabetes and Nutrition Study Group (DNSG) der European Association for the Study of Diabetes (EASD).20 In Brasilien haben drei Organisationen kürzlich ähnliche Stellungnahmen abgegeben: die Association of Nutrology (Associação Brasileira de Nutrologia – ABRAN), die National Association for Diabetes Care (Associação Nacional de Atenção ao Diabetes – ANAD) und die Brazilian Society of Food and Nutrition (Sociedade Brasileira de Alimentação e Nutrição– SBAN).21

Angesichts der weltweit steigenden Prävalenz von Adipositas bleibt die Ermittlung evidenzbasierter Strategien zur Reduzierung der übermäßigen Energiezufuhr eine Priorität im Bereich der öffentlichen Gesundheit. Aktuelle Erkenntnisse aus RCTs und entsprechend angepassten prospektiven Kohortenstudien belegen nicht, dass kalorienarme/-freie Süßstoffe zur Gewichtszunahme beitragen. Im Gegenteil, kalorienarme/-freie Süßstoffe können einen Beitrag zur Reduzierung der Zucker- und Energiezufuhr leisten.

Kalorienarme/-freie SüSSstoffe, Appetit und Vorliebe für Süßes

Kalorienarme/-freie Süßstoffe können dazu beitragen, das Verlangen nach süßem Geschmack mit wenigen/keinen Kalorien zu stillen.22 Eine Studie hat beispielsweise ergeben, dass der Konsum von kalorienarmen/-freien gesüßten Getränken manchen Menschen dabei helfen kann, Heißhungerattacken zu kontrollieren, das Verlangen nach süßen Lebensmitteln zu reduzieren und deren tatsächlichen Konsum zu verringern, während gleichzeitig der Genuss der Mahlzeiten gesteigert wird.23 Wichtig ist, dass die derzeitigen Erkenntnisse nicht darauf hindeuten, dass der Konsum von kalorienarmen/-freien Süßstoffen den Appetit oder die Vorliebe für süßen Geschmack steigern kann.1,22,24

 Systematische Übersichtsarbeiten, die die Exposition gegenüber Süßstoffen in der Ernährung untersuchen, berichten, dass es keine eindeutigen Belege dafür gibt, dass eine höhere Exposition gegenüber süßem Geschmack an sich, sei es durch Süßstoffe oder Zucker, die Vorlieben für süßen Geschmack, die Auswahl von Lebensmitteln oder die Gesamtenergiezufuhr im Laufe der Zeit signifikant verändert.24,25 Längerfristige klinische Interventionsstudien zeigen ebenfalls, dass eine Verringerung oder Erhöhung der Exposition gegenüber süß schmeckenden Lebensmitteln nicht zu systematischen Veränderungen der Vorliebe für süßen Geschmack führt.26,27

Ergebnisse aus kurzeitigen RCTs zeigen, dass eine akute Exposition gegenüber süßem Geschmack oft zu einer kurzfristigen Abnahme des Verlangens nach süßen Lebensmitteln führt. Dieser Effekt steht im Einklang mit der sensorisch spezifischen Sättigung, einem gut bekannten Phänomen, bei dem die Beliebtheit und der Genuss von Lebensmitteln stärker abnehmen, wenn diese dieselben sensorischen Eigenschaften aufweisen wie kürzlich konsumierte Lebensmittel.25 

Ergebnisse aus längerfristigen klinischen Studien stützen diese Erkenntnisse zusätzlich. Eine kürzlich veröffentlichte, groß angelegte RCT berichtete, dass eine sechsmonatige Umstellung der Ernährung auf weniger süß schmeckende Lebensmittel keinen signifikanten Einfluss auf die Wahrnehmung und Präferenz von süßem Geschmack, die Auswahl von Lebensmitteln, die Energiezufuhr oder das Körpergewicht hatte.26 Nach der Intervention kehrte der Konsum süßer Lebensmittel bei den Teilnehmern innerhalb des Nachbeobachtungszeitraums auf natürliche Weise zu ihrem Ausgangswert zurück, was darauf hindeutet, dass keine dauerhafte Verhaltensänderung stattfand. Vorläufige Ergebnisse einer entsprechenden Langzeitstudie, die vom Monell Center und dem USDA27 durchgeführt wurde, stimmen mit diesen Beobachtungen überein und stehen im Einklang mit früheren Studien desselben Forschungszentrums.28

Insgesamt stützen die verfügbaren Erkenntnisse nicht die Hypothese, dass der Konsum von kalorienarmen/-freien Süßstoffen den Appetit oder die Vorliebe für Süßes steigert oder zu einer höheren Nahrungs- und Energieaufnahme führt. Wenn kalorienarme/-freie Süßstoffe als Ersatz für Zucker im Rahmen einer insgesamt strukturierten Ernährungsweise verwendet werden, können sie dazu beitragen, das Verlangen nach süßem Geschmack zu stillen und gleichzeitig die Zucker- und Energiezufuhr zu begrenzen, was die Einhaltung einer zuckerreduzierten, gesunden Ernährung bei der Gewichtskontrolle unterstützen kann.

Nähere Informationen zur Rolle kalorienarmer/-freier Süßstoffe bei der Reduzierung der Kalorienzufuhr und dem Gewichtsmanagement finden Sie zum Herunterladen in dem ISA-Informationsblatt Adipositas und Gewichtskontrolle: Wie können kalorienarme/kalorienfreie Süßstoffe helfen? und in der ISA-Infografik Kalorienarme/-freie Süßstoffe bei der Kalorienreduzierung und Gewichtskontrolle“.

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