Die europäische Behörde fr Ernährungssicherheit (EFSA) bestätigt die Sicherheit von Sucralose entgegen den Behauptungen des Instituts Ramazzini

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Brssel, 8. Mai 2017 – Der Internationale Sástoff-Verband (ISA) begrát die Veröffentlichung der wissenschaftlichen Meinung ber die Europäische Behörde fr Ernährungssicherheit (EFSA)1, die bestätigt, dass Sucralose sicher und nicht krebserregend ist.

Nach einer wissenschaftlichen Bewertung einer von an Soffritti et al. an Mäusen durchgefhrten Sucralose-Studie2, haben die Experten der EFSA die Ergebnisse der Soffritti-Studie zurckgewiesen und bestätigt, dass keine Sicherheitsbedenken bei Sucralose fr die Verbraucher bestehen. Die heute veröffentlichte Stellungnahme der EFSA konstatiert, dass ?die zur Verfgung stehenden Daten keine Schlussfolgerung der Autoren (Soffritti et al., 2016) zulässt?. Die Stellungnahme der EFSA hebt ebenfalls ernste Mängel der von Soffritti et al. verwendeten Methode, einschlieálich fehlender Dosis-Wirkungsbeziehung und Ursachen-Wirkungsbeziehung zwischen der Einnahme von Sucralose und der Entwicklung der Tumore hervor.

Der Vorsitzende des ISA, Herr Robert Peterson bemerkte dazu, ?diese wissenschaftliche Gutachten der EFSA steht vollkommen im Einklang mit dem weltweiten wissenschaftlichen und regulatorischen Konsens, dass Sucralose sicher ist?. Sicherheitsrelevante Bewertungen des gemeinsamen Fachausschusses fr Nahrungszusatzmittel (JECFA) der Organisation fr Ernährung und Landwirtschaft/Weltgesundheitsorganisation (FAO/WHO), der US-Arzneimittelbehörde FDA sowie Regulierungsbehörden berall auf der Welt, einschlieálich des Wissenschaftlichen Ausschusses der Europäischen Kommission (jetzt EFSA), stimmen berein, dass Sucralose sicher ist.

Durch ihre Verwendung in Speisen, Getränken und Sástoffspendern versorgen kalorienarme Sástoffe wie Sucralose die Verbraucher mit einer groáen, sá schmeckenden kalorienarmen oder kalorienfreien Auswahl und können somit ein ntzliches Werkzeug anstelle des Zuckers sein und durch die Reduzierung der gesamten Zucker- und Kalorienaufnahme zu einer ausgeglichenen Ernährung und zum Umgang mit dem Blutzuckerniveau beitragen. Ebenfalls sind kalorienarme Sástoffe nicht-kariogen, das heiát, sie tragen nicht zu Karies bei.

  1. EFSA scientific opinion on sucralose. Available online: http://www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/4784
  2. “Sucralose administered in feed, beginning prenatally through lifespan, induces hematopoietic neoplasias in male swiss mice”, Soffritti et al. International Journal of Occupational and Environmental Health: http://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/10773525.2015.1106075